Seminar Cartographic Fantasies


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In aller Kürze, ein paar Notizen zum gestrigen Seminartag.

Teil 1 - Vortrag
Kartographie in Geographie und Architektur

a) Karten stellen eine Representation der Welt dar.
Sie filtern dabei bestimmte Aspekte und Funktionen aus.

b) Karten dienen als Maß(-stab) und zur Beschreibung.
GPS beispielsweise liefert viele meßbare Daten, doch ohne eine Interpretation der GPS-Daten kann man diese kaum gebrauchen.
Andere, eventuell wichtige, Daten können visuell gar nicht erfasst werden. (z.B. Windstärken)

c) Karten sind, in stark abstrahierter Form, ein Instrument des Raum-Zeit Managements. (z.B. Fahrpläne)

d) Beschreibende Karten enthalten oft viele Informationen, sind aber ehr subjektiv.

e) Normalerweise sind Karten eine (reduzierte) Kopie der Wirklichkeit. Kann aber auch die Wirklichkeit Kopie und eine Karte das Original sein? (Fragestellung des Seminars)

Teil 2- Gruppenarbeit

a) Jede Kleingruppe erhält die Kopie eines Kartenausschnitts ohne Beschriftungen und Maßstabsangaben. Unsere Aufgabe ist es, zu diskutieren und entscheiden was die Karte darstellt, wo sie geographisch einzuordnen ist, was die Funktionen der einzelnen Elemente sind und welche Geschichte sie haben. Dabei kommt es weniger darauf an, die wahre herkunft der Karte zu eraten, sondern vielmehr darauf, dass unserer Begründung in sich logisch ist.

b) Jede Gruppe stellt ihre Karte und ihre Ideen vor.

Teil 3 - Gruppenarbeit

a) Nach einer Mittagspause (gemeinsamer Lunch) erhalten wir einen großen Abriss Packpapier und den Auftrag, um unsere Karte hreum eine Stadt zu entwerfen. Als Materialien stehen zum einem Stadtpläne als Kopiervorlagen zur Verfügung, zum anderen jede Menge Bastelmaterialien und Stifte/Eddings.
Zur Diskussion und Anfertigung des Stadtplans haben wir mehere Stunden Zeit.

b) Die Gruppen präsentieren ihre Arbeit und stellen ihre Städte vor. Die beiden Dozenten fanden es interessant, dass die meisten Arbeitsgruppen eine deutsche Stadt mittlerer Größe zum Vorbild genommen haben. Ich denke, dass liegt darin begründet, dass bei diesem Modell die meisten einen Beitrag leisten konnten. Zwar war wohl jeder schon mal im Ausland, aber man kann nicht von einer ganzen Gruppe erwarten (viele) Vorschläge über (z.B.) japanische oder südamerikanische Stadtstrukturen einbringen zu können. Andererseits ist die Vorstellung des Entwurfs einer multikulturellen Stadt (in die jeder seine Auslandserfahrungen einwerfen kann) sicher reizvoll. So reizvoll sogar, dass ich mich frage, warum keiner darauf gekommen ist.

Positiv war der weite Zeitrahmen, der die Möglichkeit zum Ausprobieren verschiedener Ideen bot.

Insgesamt war es ein interessanter, anregender Tag, der Lust auf morgen gemacht hat.

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